Liebe in Zeiten der Quarantäne oder

Der beste Ehemann von allen

Kennen Sie Kishon? Nun, wenn sie Kishon kennen, dann kennen sie auch die beste

Ehefrau von allen. Ich fragte mich immer, wie sie so war. Wie sie wohl aussah, was sie so

machte um diesen Titel zu verdienen? Nun, jetzt weiß ich es.

Seit der Ehe im Allgemeinen und seit Corona im Besonderen habe ich auch so ein Best of

Exemplar zu Hause.

Vertsehen Sie mich nicht falsch!

Ich liebe meinen Mann. Er ist großartig. Fürsorglich. Zuvorkommend. Empathisch.

Und das immer. Und zu jeder Zeit.

Besonders zeigt mein Mann diese, seine große Liebe in den alltäglichen Dingen.

Überhaupt seit er Pseudo-Homeoffice hat und meint, wenn ich in Richtung Staubsauger

blinzle, alles liegen lassen und mir helfen zu müssen. Oder es an der Zeit sei, die Fenster zu putzen, die Wäsche zu waschen und danach noch einen Frühjahrs-Großputz zu machen.

Gemeinsam. Mit mir. Da putzt es sich auch viel leichter. Tja, so ist er! Hilfsbereit,

immer da. Und er hat so viel Zeit! Quasi, rund um die Uhr. 24 Stunden. 12 + 12. Es ist wunderbar.

Das Problem, so scheint mir, ist also nicht der Faktor Zeit. Das Problem, vermute ich, ist der Faktor Raum. Denn wo ich auch hingehe, ist er schon da. Die Liebe strahlt mir sozusagen unaufgefordert und permanent entgegen.

Diese romantische Zwangs-ähm, Zweisamkeit bringt mich in normalen Zeiten zum Zähneknirschen und in Corona-Quarantäne-Zeiten zur Weißglut.

Und ich bin sicher, wenn sich die Liebe in einem anderen Raum entfalten würde, zum Beispiel in einem Raum fünf Häuser weiter weg von mir, dann würde sich diese, unsere Liebe um das 10fache potenzieren. Das Problem ist also eindeutig der Raum.

Nun, es ist wie es ist. Ich befürchte, in diesen Zeiten bin ich wahrscheinlich nicht die beste Ehefrau von allen. Aber ich sehe ein Licht am Horizont: Die Baumärkte öffnen morgen …

 

Also: Haltet durch … es ist ein Licht am Horizont! 😉

Eure Eva ❤️sprung